
Was einmal mit Punk und Metal begonnen hatte, mündete irgendwann in Funk, Lounge und Jazz. Experimentelle Klänge gab und gibt es immer wieder mal zu hören. Im Jahr 2024 entstand mit ein paar Veröffentlichungen im Vegancore-Stil die bis dahin wohl wildeste Mucke. Danach folgte eine Art Hörbuch im Filmmusik-Stil, und im darauf folgenden Album klingt es wieder mehr nach Alternative Rock.
Inhaltlich wird von Gesellschaftskritik über Science-Fiction bis hin zu Lyrik und Blödsinn ein breites Spektrum abgedeckt.
Da vom Schreiben der Texte und Einspielen der Instrumente (abgesehen vom Schlagzeug) über das Singen sämtlicher Stimmen und der abschließenden Produktion bis hin zum Layouten der Cover und dem Erstellen der Internetseiten alles alleine erledigt wird, besteht eine sehr angenehme Unabhängigkeit.
Seit dem 01.11.2025 steht das neue Album "Wesen"
zum kostenlosen Herunterladen bereit.
Progressive Metal für die vegane Seele wird auf "Wesen" geboten.
Neben einem neuen Gesangsstil gibt es auch noch anzumerken, dass
es sich hierbei um die sechzigste Veröffentlichung auf webniere.de
handelt.
Da ja freies Handeln bei der Veröffentlichung besteht und die Möglichkeit der Veränderung durchaus in Betracht kommt, erscheinen einige Alben als Neuauflage . Was damals beim Aufnehmen der ganzen nun wegfallenden Stücke als ausgeschlossen schien, nämlich dass die stundenlange Arbeit an den Titeln irgendwann nicht mehr von Belang sein würde, ist nun Realität geworden.
Das Album "Unwirklich“ aus
dem Jahr 2016 wird in einer etwas verkürzten Version mit 9 Titeln
veröffentlicht. Die beiden Stücke "Schleier" und "Regenwand"
sind weggefallen. Dafür gibt es vom Titel "Schlüssel" an letzter
Stelle des Albums nun eine Pianoversion.
Außerdem wurde
das Cover ein wenig umgestaltet.
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Mein Facebook-Konto habe ich schon vor Jahren gelöscht und bei Amazon wir auch nichts mehr gekauft. Jetzt ist es an der Zeit, dem dritten asozialen Milliardär den Rücken zu kehren.
Daher habe ich im Juli 2025 den kompletten Ausstieg aus sämtlichen Streamingdiensten in die Wege geleitet. In erster Linie geht es um Spotify. Umsätze wollte ich ohnehin nie generieren. Es ging mir ausschließlich um die Verbreitung meiner Musik, aber das läuft auch auf anderem Wege. Ich möchte nichts mehr mit der Gier der Streamingdienste zu tun haben.
Seit der Spotify-Gründung 2006 gab es ja schon immer Kritik an dem Umgang mit den Künstlern und deren Vergütung. Leider hat sich nichts geändert. Spotify-Chef Daniel Ek ist mittlerweile über 7,3 Milliarden Dollar schwer (Stand Dezember 2024). Damit ist er nicht nur reicher als jeder einzelne Musiker auf seiner Plattform, er hat sogar mehr Vermögen angehäuft als die drei erfolgreichsten Künstler Taylor Swift, Rihanna und Jay-Z zusammen.
Mehr als drei Viertel der Spotify-Umsätze
aus dem Musikstreaming entfallen auf 0,1 Prozent der
Künstler. Über zwei Drittel der Musikerinnen und Musiker
verdienten demnach im Jahr 2023 durch Streaming weniger
als einen Euro.
Debatten über ungerechte Bezahlung
gibt es bereits, seit es Streamingdienste wie Spotify,
Apple Music, Amazon Music und Co. gibt. 2014, als der
Musikstreamingmarkt noch in den Kinderschuhen steckte,
zog sich Superstar Taylor Swift aufmerksamkeitswirksam
von der Plattform Spotify zurück und entfernte ihre
Songs.
Für Songs, die jährlich seltener als 1.000
Mal gestreamt werden, bekommen Musiker kein Geld. Zudem
muss jeder Song eine bestimmte Zahl an Hörerinnen und
Hörern haben. Sind diese Hürden tatsächlich mal genommen,
zahlt Spotify Rechteinhabern etwa 0,3 Euro-Cent pro
Stream. Der schwedische Konzern Spotify erzielte bereits
in den ersten drei Quartalen 2024 insgesamt einen Gewinn
von 536 Millionen Euro.
Instrumentales Ambient-Piano und ähnliche Musik erfreuen sich auf Spotify der größten Beliebtheit. Wenn man wissen möchte, wer hinter den Interpreten steckt, wird man erstaunt sein, wenn man erfährt, dass es größtenteils immer dieselben Personen sind, die allerdings unter unterschiedlichen Pseudonymen agieren.
Die Beliebtheit der erwähnten Ambient-Musik
macht Spotify sich zunutze, indem vom Unternehmen die
bereits erwähnten Ambient-Interpreten eingesetzt werden.
Diese Damen und Herren produzieren täglich neues Material
für Spotify.
Da die meisten Aufrufe dieser Art von
Musik zuzuschreiben sind, verdient Spotify auf der einen
Seite an der "eigenen Musik" und erspart es sich auf
der anderen Seite, an die weniger beliebten Musiker
Geld zahlen zu müssen. Die Einnahmen werden von Spotify
nämlich immer im Verhältnis zu den Aufrufen unter den
Interpreten aufgeteilt.
Wer auf Spotify seine Musik veröffentlicht, um Geld zu verdienen, zieht also die Arschkarte. Leider ist diese Plattform allerdings inzwischen so etabliert, dass Musiker um die Veröffentlichung auf Spotify kaum noch herumkommen.
Selbst so bekannte Musiker wie Peter Maffay leiden unter dem Spotify-System. Vor ein paar Jahren hatte Maffay sich daher mit einigen ebenfalls sehr populären Musikern unterschiedlicher Genres zusammengesetzt, um dieses Problem zu diskutieren. Jedoch leider, ohne dass eine erfolgreiche Strategie, wie man diesem Problem begegnen könnte, am Ende daraus hervorgegangen ist.
Auf Spotify zu veröffentlichen bedeutet gleichzeitig, sich damit einverstanden zu erklären, das Spotify-Spiel mitzuspielen.
Ich bin dazu nicht mehr bereit.
